Behandlung mit medizinischem Cannabis bei chronischen Schmerzen

Eine Cannabinoid-Therapie mit THC und CBD kann chronische Schmerzen lindern. Medizinisches Cannabis kann für viele Patienten ein wichtiger Therapie-Baustein im Gesamtgefüge der Schmerztherapie sein.

Cannabinoide bei chronischen Schmerzen Behandlung mit medizinischem Cannabis

Cannabinoide also u.a. THC und CBD blockieren im Körper den Vorgang der Schmerzreizaufnahme und damit die „Übertragung“ des Schmerzes.

Demnach kann medizinisches Cannabis für viele Patienten ein wichtiger Therapie-Baustein im Gesamtgefüge der Schmerztherapie sein. Die Behandlung mit Cannabis kann helfen eine Schmerzlinderung zu erreichen und kann zudem die empfundene Lebensqualität zum Teil deutlich verbessern. Lassen sie sich über die möglichen Vorteile einer Cannabis Therapie bei chronischen Schmerzen beraten und fragen sie einen Beratungstermin an!

Warum medizinisches Cannabis in der Schmerztherapie helfen kann?

  • Die Cannabinoide THC und CBD können chronische Schmerzen lindern. [1]
  • Übertragung von Schmerzimpulsen werden blockiert/reduziert.
  • Medizinisches Cannabis ist nach der Eingewöhnungsphase oft arm an Nebenwirkungen. [2,4]
  • Wir bieten die alternative Schmerztherapie vollständig digital an soweit für Sie ärztlich vertretbar. Für das Erstgespräch triffst du dich persönlich mit einem unserer Ärzte.
  • Bis zum ersten Termin ist der Prozess für dich kostenlos – so erfährst du ganz einfach, ob unser Therapieangebot für dich in Frage kommt.
Video abspielen

DER Ablauf Verbesserung Ihrer medizinischen Situation – ganz unkompliziert

In nur 3 Schritten!

1Die Online-
Registrierung
2Support-Anruf &
Terminvereinbarung
3Das persönliche
Erstgespräch

Symptome, Diagnostik und Ursachen

Die Funktion des Schmerzes als Warnsignal ist bei chronischen Schmerzen verloren gegangen. Das bedeutet, dass die Schmerzsymptomatik fortbesteht, obwohl die zugrunde liegende Ursache behoben ist. Chronische Schmerzen sind definiert als Schmerzen, die mindestens drei Monate andauern und die Lebensqualität der Patient*innen erheblich einschränken. Die frühere Schmerzsymptomatik entwickelt sich schließlich zu einer eigenständigen Krankheit. Chronische Schmerzen können lokalisiert oder generalisiert sein und werden je nach Ätiologie in fünf Gruppen unterteilt:

  • Myofaszial (Muskeln und Bindegewebe);
  • Muskuloskelettal (mechanisch);
  • Neuropathisch (Nerven);
  • Fibromyalgie (verbreitete Schmerzen);
  • Chronische Kopfschmerzen.

Chronische Schmerzen sind nicht nur ein medizinisches Problem, sondern können sich auch negativ auf die psychische Gesundheit und das Wohlbefinden des Betroffenen auswirken. Dies ist von Patient*innen zu Patient*innen unterschiedlich, kann aber bei manchen Menschen zu einem völligen Verlust der Unabhängigkeit führen. Fast die Hälfte der Personen, die unter chronischen Schmerzen leiden, sind auch depressiv.

Die Diagnose der chronischen Schmerzen erfolgt über das Konsultieren einer Reihe von verschieden spezialisierten Fachärzten. Nach intensiven Gesprächen zwischen Arzt und Patient*innen, um einen körperlichen und psychischen Eindruck zu bekommen, werden mithilfe gängiger Bildverfahren (MRT, CT, Röntgen) die Schmerzen lokalisiert. Häufig treten die akuten Schmerzen, chronisch in Rücken oder Nacken.

Die Behandlung von chronischen Schmerzen wird als „multimodale Therapie“ oder „spezielle Schmerztherapie“ bezeichnet und besteht aus verschiedenen Komponenten. Dazu gehören beispielsweise medikamentöse Therapie, Physiotherapie, Psychotherapie sowie minimalinvasive und chirurgische Verfahren.

Bei der medikamentösen Strategie können Antidepressiva, (Nicht-)Opioide Schmerzmittel und Antiepileptika eingesetzt werden. Aktive Bewältigungsstrategien und die Aufklärung der Patienten über die Rolle der psychosozialen Aspekte sind ebenfalls von entscheidender Bedeutung.
Cannabinoide blockieren im Körper den Vorgang der Schmerzreizaufnahme und blockiert somit die Übertragung des Schmerzes. Demnach kann Cannabis für medizinische Zwecke für viele Patienten ein wichtiger Baustein im Gesamtgefüge der Schmerztherapie sein, um eine Schmerzlinderung zu erreichen und die Lebensqualität zu verbessern.

Opioide, aber auch nicht-opioide Medikamente, können schwerwiegende negative Auswirkungen haben.Die Kombination von Arzneimitteln und cannabisbasierten Behandlungen kann Patient*innen helfen, ihre Schmerzmedikamente und Opioiddosen zu reduzieren und gleichzeitig die unerwünschten Wirkungen zu verringern. Von Vorteil ist zudem, dass Patienten bei der Anwendung von medizinischem Cannabis nicht wie bei Opioiden eine Toleranz entwickeln.

Medizinisches Cannabis Cannabinoid Therapie

Weitere Erkrankungen, bei denen medizinisches Cannabis helfen kann