Alternativer Behandlungsmöglichkeiten mit medizinischem Cannabis

Alternativer Behandlungsmöglichkeiten mit medizinischem Cannabis

Seit es in Deutschland möglich ist, ein Rezept für medizinisches Cannabis zu erhalten, ist die Zahl gestiegen. Lies jetzt!

Das Interesse an alternativen Behandlungsmöglichkeiten, einschließlich medizinischem Cannabis, für chronische Krankheiten nimmt zu. Seitdem es in Deutschland möglich ist, ein Rezept für medizinisches Cannabis zu erhalten, ist die Akzeptanz dieser alternativen Behandlungsmöglichkeit gestiegen.

Dieser nowomed-Artikel soll auf die alternativen Möglichkeiten eingehen und einen Überblick über die häufigsten Anwendungen von medizinischem Cannabis als Alternative oder Ergänzung zur herkömmlichen medikamentösen Therapie geben.

Alternativer Behandlungen mit Cannabis auf dem Vormarsch

Bei Patienten wächst zunehmend das Interesse an natürlichen und ganzheitlichen Ansätzen bei der Behandlung von chronischen Beschwerden und Erkrankungen.

Insbesondere die Nebenwirkungen traditioneller Behandlungen und Medikamente haben über die letzten Jahre einen Trend in Richtung des Einsatzes von Cannabis sowie der Erforschung von weiteren Einsatzmöglichkeiten des medizinischen Marihuanas geführt.


Seit der Zulassung von Cannabis als verschreibungsfähiges Medikament ist nicht nur die Akzeptanz, sondern auch das Interesse an der pflanzlich-basierten Behandlung mit medizinischem Cannabis gewachsen.

Medizinisches Cannabis verstehen

Medical cannabis, with its versatile therapeutic properties, continues to capture the attention of the medical world. The cannabis plant contains a variety of ingredients that play a crucial role in its effect on the human body.

At the forefront are cannabinoids and terpenes, the dynamic duo responsible for the special effects of medical cannabis .


Tetrahydrocannabinol (THC) and cannabidiol (CBD) are the best-known components of the cannabis plant and the driving forces behind the therapeutic effects of medical cannabis.

These so-called cannabinoids interact with the body’s endocannabinoid system and thus regulate various physiological processes.

THC and CBD are present in varying concentrations and ratios in different cannabis strains, for example as follows:

  • THC-dominant (e.g. 15% THC, <1% CBD)
  • CBD dominant (e.g. <1% THC, 15% CBD)
  • THC/CBD balanced (e.g. 8% THC, 8% CBD)

Terpene hingegen sind aromatische Verbindungen, die unter anderem für den spezifischen Duft der Pflanze verantwortlich sind. Über ihren olfaktorischen Reiz hinaus wirken Terpene wie Myrcen, Limonen und Pinen mit Cannabinoiden zusammen und verstärken deren Wirkung. Dieser, die biologische Aktivität des Pflanzenstoffgemisches erhöhende Synergieeffekt, trägt auch die Bezeichnung Entourage-Effekt.

Primäre Terpene:

  • Alpha-Pinene
  • Caryophyllene
  • Limoneene
  • Myrcen
  • Terpinolene
  • Ocimene

Sekundäre Terpene:

  • Humulene
  • Linalool
  • Beta-Pinene

Arten von medizinischem Cannabis

Die Grenzen zwischen den traditionell als Indica, Sativa und Hybriden kategorisierten Sorten sind zunehmend fließender.

Die heutige Klassifizierung orientiert sich oftmals am Dominanzfaktor, der angibt, ob eine Sorte indica-dominant oder eher sativa-dominant ist. Damit wird anerkannt, dass die Wirkungen einer Sorte über ihre genetische Abstammung hinausgehen, und die Bedeutung individueller Erfahrungen betont.

Unterschied zwischen medizinischem Cannabis und Freizeit-Cannabis

Der Unterschied zwischen medizinischem Cannabis und Freizeit-Cannabis ist ein wichtiger Eckpfeiler in der Diskussion über die Legalität und den Konsum von Cannabis.

Während in einigen Ländern der legale Freizeitkonsum von Cannabis in geringen Mengen erlaubt ist, unterliegt Cannabis in Deutschland derzeit noch den gesetzlichen Anforderungen eines verschreibungspflichtigen Arzneimittels und ist als medizinisches Cannabis nur auf Rezept erhältlich.

Einer der Hauptunterschiede ist neben der Art der Verfügbarkeit die sorgfältige Analyse und Zertifizierung des Wirkstoffgehalts von medizinischem Cannabis.

Die obligatorischen Testzertifikate und die genaue Dokumentation aller Cannabischargen, die nur auf Rezept erhältlich sind, gewährleisten nicht nur eine gleichbleibende Qualität und Dosierung, sondern stellen auch die Sicherheit der Cannabis therapie für Patienten in den Vordergrund.

7 häufige Erkrankungen, die von einer Behandlung mit medizinischem Cannabis profitieren können

Die Literatur beschreibt eine Vielzahl von Einsatzmöglichkeiten für medizinisches Cannabis als alternative oder additive Behandlungsmöglichkeit, insbesondere für chronische Erkrankungen. Im Weiteren geht der Artikel auf sieben der am häufigsten diskutierten Krankheiten ein, die mit medizinischen Cannabis behandelt werden können:

  • Schmerzen
  • Multiple Sklerose
  • Epilepsie
  • Psychische Erkrankungen
  • Schlafstörungen
  • Morbus Crohn
  • Suchterkrankungen

Cannabis zur Behandlung von Schmerzen

 

Chronischer Schmerz ist einer der häufigsten Erkrankungen, bei denen medizinisches Cannabis eingesetzt wird. Sowohl bei Kopf- oder Rückenschmerzen als auch bei Schmerzen, die durch eine Krebsbehandlung bedingt sind, kann Cannabis als Medikament zum Einsatz kommen.

 

Eine Langzeitstudie (Takakuwa et al., 2020) zeigte, dass der Konsum von Cannabis bei 50% der Patienten mit chronischen Rückenschmerzen eine Alternative zu verschreibungspflichtigen Opioiden als Schmerzmittel sein kann. In einer weiteren Studie konnten Patienten durch die Einnahme von medizinischem Cannabis die benötigte Dosis an opioidhaltigen Medikamenten reduzieren (Okusanya et al., 2020).

Cannabis zur Behandlung von Multipler Sklerose (MS)

Patienten mit Multipler Sklerose leiden oft unter zahlreichen Beschwerden. In einer Befragung mit knapp 7000 MS-Patienten gab ein Drittel an, dass sie bereits Cannabis einnehmen oder eingenommen haben (Salter et al.,2021).

80% dieser Patienten mit Multipler Sklerose nehmen Cannabis gegen Spastiken / Krämpfe ein und etwa zwei Drittel zur Linderung von Schmerzen und gegen Schlafstörungen.

Cannabis zur Behandlung von Epilepsie

Bereits 2018 hat die amerikanische Zulassungsbehörde (FDA) eine Cannabidiol-Lösung (CBD) zur oralen Einnahme bei drei seltenen Epilepsieformen zugelassen (Lawson et al., 2022). Berichte beschreiben eine bis zu 50%ige Reduzierung der epileptischen Anfälle bei den behandelten Patienten.

Die medikamentöse Behandlung von Epilepsie kann sehr komplex sein. Jeder Epilepsie-Patient ist anders und der behandelnde Arzt wählt die Medikamente nach den individuellen Bedürfnissen des Patienten aus. Ein Großteil der Epilepsie-Patienten können mit den heute verfügbaren Medikamenten ein anfallsfreies Leben führen.


Bei pharmakoresistenten Patienten, bei denen eine reguläre Therapie nicht erfolgreich anschlägt, können cannabishaltige Medikamente als alternative Therapiemöglichkeit vom Arzt in Betracht gezogen werden, um Anfälle und Begleitsymptome zu lindern.

Cannabis-Behandlung für die psychische Gesundheit

Cannabinoide können eine stimmungsregulierende Wirkung haben. Die Wirkung von medizinischen Cannabis bei psychopathologischen Zuständen kann sich laut mehrerer Studien positiv bei chronischen Erkrankungen wie Angstzuständen, aber auch bei Zuständen, die durch Substanzmissbrauch hervorgerufen werden, auswirken.

Eine Studie in 2022 mit über 500 Patienten, die unter Depressionen, Angststörungen oder einer Kombination aus beiden Erkrankungen leiden, untersuchte den Einsatz von Cannabis bei Schlafstörungen (Kuhatasan et al., 2022).

CBD- und Indica-dominante Cannabissorten kamen am häufigsten zur Behandlung von Schlafproblemen bei Patienten mit Depressionen zum Einsatz. Bei Angstzuständen als auch bei komorbiden Erkrankungen dokumentierten die Forscher, dass Indica-Dominante und Indica-Hybrid-Sorten die Schlafstörungen lindern konnten.

Die Autoren der Studie weisen jedoch darauf hin, dass in der Zukunft weiterführende Placebo-kontrollierte Studien durchgeführt werden müssen.

Cannabis-Behandlung bei Schlafstörungen

 

Wie bereits im vorangegangenen Abschnitt beschrieben, ist der Einsatz von medizinischem Cannabis bei spezifischen krankheitsbedingten, aber auch idiopathischen Schlafstörungen möglich. Es kann sowohl für Probleme beim Einschlafen als auch beim Durchschlafen eingesetzt werden.

 

Je nach Art der Schlafstörungen können sowohl THC, CBD, oder wie in einer Studie beschrieben eine Kombination der genannten Cannabinoide für die Behandlung von Schlafstörungen in Betracht kommen (Walsh et al, 2021).

 

Cannabis-Behandlung bei Morbus Crohn

 

Chronische entzündliche Darmerkrankungen wie Morbus Crohn kommen mit einer Vielzahl von Symptomen und Beschwerden, die das Leben der Betroffenen einschränken. 

 

Die verfügbaren medikamentösen Behandlungen kommen oft mit unerwünschten Nebenwirkungen, was bei den Patienten vielmals den Wunsch nach sanften natürlichen Therapiealternativen auslöst.

 

Morbus Crohn Patienten berichten, dass sie durch Cannabis häufige Beschwerden wie Bauchschmerzen, Durchfall und Appetitlosigkeit lindern können (Buckley et al., 2021).

 

Cannabis zur Behandlung von Suchtkrankheiten

 

Ein innovativer, aber noch nicht ausreichend erforschter Ansatz ist der Einsatz von Marihuana bei der Behandlung von Suchtkrankheiten.

 

Entzugssymptome bei Suchterkrankungen sind häufig von Unruhe, Angstzuständen und krampfartigen Vorfällen geprägt. Die Überlegung ist hier, dass Suchtkranke mit schwersten Abhängigkeiten, die noch nicht für eine vollständige Abstinenz bereit sind, von den beruhigenden und schmerzlindernden Effekten des medizinischen Cannabis profitieren können.

Alternative Behandlungsmöglichkeiten mit medizinischem Cannabis

Vergleich von medizinischem Cannabis mit herkömmlichen Arzneimitteln

Jede Patientengeschichte sollte im Hinblick auf den Behandlungsansatz individuell betrachtet werden. Cannabis hat sich bei vielen Beschwerden bereits als wirksam gezeigt und bringt den Vorteil mit sich, dass es sehr verträglich ist und im Gegensatz zu den meisten Medikamenten auch längerfristig keinen Schaden, beispielsweise an Nieren oder Leber verursacht.

 

Bei Medikamenten wie Schmerzmitteln, die stark wirksam sind, aber oft auch mit starken Nebenwirkungen einhergehen, konnte in den weiter oben beschriebenen Fällen gezeigt werden, dass Cannabis hier eine sinnvolle Ergänzung in der Schmerztherapie sein kann.

 

Bei ärztlicher kontrollierter Dosierung und auf den Patienten individuell abgestimmten Behandlungsplan können Nebenwirkungen durch Cannabis reduziert beziehungsweise minimal gehalten werden.

Kombination von medizinischem Cannabis mit schulmedizinischen Therapien

In vielen Fällen, insbesondere bei chronischen Erkrankungen, kann eine komplementäre Behandlung mit medizinischem Cannabis in Betracht kommen. Die Effekte von medizinischem Cannabis zur Symptomlinderung helfen Patienten im Alltag und können so die schulmedizinische Standardbehandlung positiv beeinflussen.

 

Generell steht das Wohlbefinden der Patienten im Vordergrund. Eine alternative Behandlung mit Cannabis muss also keine medizinische Entweder-Oder-Entscheidung sein, sondern kann als Ergänzung zur bestehenden Medikation dienen, um die allgemeine Lebensqualität chronisch-kranker Menschen zu verbessern.

 

Kombination von medizinischem Cannabis mit anderen komplementären Therapien

 

Zu den komplementärmedizinischen Fachrichtungen gehören unter anderem:

  • anthroposophische Medizin
  • traditionelle chinesische Medizin [TCM]
  • Homöopathie
  • Phytotherapie
  • und Neuraltherapie

 

Komplementärmedizinische Ansätze haben als Ziel, Körper, Geist und Umwelt wieder in ein Gleichgewicht zu bringen.

 

Liegt ein Ungleichgewicht vor, manifestiert sich eine Krankheit. Komplementärmedizin kann also als ein ganzheitlicher Ansatz gesehen werden, der nicht nur körperliche, sondern auch geistige oder psychische Aspekte mit einbezieht. Medizinisches Cannabis kann so in diesem ganzheitlichen Behandlungsansatz synergistisch zum Einsatz kommen.

Personalisierte Behandlungs- und Dosierungspläne von unseren Cannabis-Ärzten

Um ein Erstgespräch für eine Behandlung mit Cannabis mit einem spezialisierten Arzt zu vereinbaren, können interessierte Patienten ein Beratungsgespräch über die nowomed Plattform anfragen.

Im Erstgespräch kann der Cannabis-Arzt folgende Punkte mit dem Patienten durchgehen, um eine alternative Behandlung der vorliegenden Beschwerden mit medizinischem Cannabis zu besprechen:

  • Krankheitsverlauf und Vorgeschichte
  • Vorliegende Beschwerden
  • Dauer der Beschwerden
  • Derzeitige Medikation
  • Nebenwirkungen der aktuellen Medikation
  • Wirksame Maßnahmen
  • Behandlungsoptionen mit medizinischem Cannabis

Ist eine alternative Behandlung mit Cannabis sinnvoll?

Medizinisches Cannabis wird bereits für eine Vielzahl an chronischer Erkrankungen eingesetzt. Die Forschung führt fortlaufend neue Studien, aber auch Meta-Analysen der bereits über Jahrzehnte gesammelten Studienergebnisse durch.

Die Verwendung von cannabis-basierten Medikamenten gegen Schmerzen, Schlafstörungen, Krämpfe, oder chronischen Darmerkrankungen, aber auch zur Besserung von psychischen Erkrankungen und zur Beruhigung, stößt sowohl bei Ärzten als auch Patienten auf wachsendes Interesse und Beliebtheit als Alternative zu Standardtherapien.

Ob eine Behandlung mit medizinischem Cannabis in einem individuellen Fall sinnvoll ist und in Frage kommt, sollten Patienten stets in einem Gespräch mit dem behandelnden Arzt klären.

Bei nowomed können Patienten dieses Gespräch online anfragen und mit einem behandelnden Arzt per Telemedizin bequem von zuhause aus alternative Behandlungsmethoden mit medizinischem Cannabis besprechen.

Quellen:

1. Takakuwa KM, Hergenrather JY, Shofer FS, Schears RM. The Impact of Medical Cannabis on Intermittent and Chronic Opioid Users with Back Pain: How Cannabis Diminished Prescription Opioid Usage. Cannabis Cannabinoid Res. 2020 Sep 2;5(3):263-270. doi: 10.1089/can.2019.0039. PMID: 32923663; PMCID: PMC7480723.

 

2. Okusanya BO, Asaolu IO, Ehiri JE, Kimaru LJ, Okechukwu A, Rosales C. Medical cannabis for the reduction of opioid dosage in the treatment of non-cancer chronic pain: a systematic review. Syst Rev. 2020 Jul 28;9(1):167. doi: 10.1186/s13643-020-01425-3. PMID: 32723354; PMCID: PMC7388229.

 

3. Salter A, Fox RJ, Cutter G, Marrie RA, Nichol KE, Steinerman JR, Smith KMJ. A Survey of Cannabis Use in a Large US-Based Cohort of People with Multiple Sclerosis. Int J MS Care. 2021 Nov-Dec;23(6):245-252. doi: 10.7224/1537-2073.2021-036. Epub 2021 Dec 29. PMID: 35035295; PMCID: PMC8745229.

 

4. Dell DD, Stein DP. Exploring the Use of Medical Marijuana for Supportive Care of Oncology Patients. J Adv Pract Oncol. 2021 Mar;12(2):188-201. doi: 10.6004/jadpro.2021.12.2.6. Epub 2021 Mar 1. PMID: 34109050; PMCID: PMC8017802.

 

5. Lawson J, O’Brien T, Graham M, Renaud E, Jones D, Freeman J, Lawn N, Martin JH. Expert advice for prescribing cannabis medicines for patients with epilepsy-drawn from the Australian clinical experience. Br J Clin Pharmacol. 2022 Jul;88(7):3101-3113. doi: 10.1111/bcp.15262. Epub 2022 Mar 8. PMID: 35261078; PMCID: PMC9311726.

 

6. Kuhathasan N, Minuzzi L, MacKillop J, Frey BN. An investigation of cannabis use for insomnia in depression and anxiety in a naturalistic sample. BMC Psychiatry. 2022 Apr 28;22(1):303. doi: 10.1186/s12888-022-03948-6. PMID: 35484520; PMCID: PMC9052466.

 

7. Walsh JH, Maddison KJ, Rankin T, Murray K, McArdle N, Ree MJ, Hillman DR, Eastwood PR. Treating insomnia symptoms with medicinal cannabis: a randomized, crossover trial of the efficacy of a cannabinoid medicine compared with placebo. Sleep. 2021 Nov 12;44(11):zsab149. doi: 10.1093/sleep/zsab149. PMID: 34115851; PMCID: PMC8598183.

 

8. Buckley MC, Kumar A, Swaminath A. Inflammatory Bowel Disease and Cannabis: A Practical Approach for Clinicians. Adv Ther. 2021 Jul;38(7):4152-4161. doi: 10.1007/s12325-021-01805-8. Epub 2021 Jun 10. PMID: 34110607; PMCID: PMC8279986.

 

9. Bonaccorso S, Ricciardi A, Zangani C, Chiappini S, Schifano F. Cannabidiol (CBD) use in psychiatric disorders: A systematic review. Neurotoxicology. 2019 Sep;74:282-298. doi: 10.1016/j.neuro.2019.08.002. Epub 2019 Aug 11. PMID: 31412258.

Diesen Beitrag teilen