Wir beraten Sie auf Ihrem individuellen Weg in die alternative Therapie

Unsere kooperierenden Ärztinnen und Ärzte klären sie zu Ihren Therapieoptionen auf und beantworten Ihre Fragen rund um die Behandlung mit alternativer Medizin und medizinischem Cannabis. 

Beratung bei nowomed Wie funktioniert die Cannabis-Therapie?

Die Behandlung mit medizinischem Cannabis stellt für viele Patientinnen und Patienten eine Therapiealternative zur Behandlung chronischer Erkrankungen wie Schmerzen dar. Sie kann zur Verringerung von Symptomen körperlicher und psychischer Erkrankungen beitragen.

Cannabinoide können bei chronischen Schmerzen, insbesondere bei neuropathischen Schmerzen, Steifheit und Muskelverspannungen eingesetzt werden. Medizinisches Cannabis kann auch als Behandlungsoption bei Appetitlosigkeit, Übelkeit und Erbrechen, Entzündungen und Depressionen angewendet werden.

Cannabisarzneimittel sind keine standardisierten Präparate, und es bedarf der Erfahrung eines spezialisierten Arztes, um die richtige Medikation zu verabreichen. In dieser Hinsicht profitieren viele Patienten von der Verwendung mehrerer Produkte, wenn sie zum Beispiel ihre Medikamente tagsüber oder am Abend einnehmen.

In nur 3 Schritten Individuelle Therapie mit medizinischem Cannabis

So erhalten Sie Ihr Rezept für medizinisches Cannabis. Das Erstgespräch erfolgt wahlweise digital oder vor Ort.*

1Registrierung &
Dokumentencheck
2Erstgespräch
& Rezept
Cannabis-Therapie Arztgespräch nowomed
3Folgerezepte
beantragen

Kosten einer Cannabis-Therapie Was kostet eine Cannabis-Therapie?

Die Cannabis-Therapie startet in der Regel mit einem Erstgespräch bei einem kooperierenden Arzt. Dieser untersucht den Patienten und lernt ihn kennen. Im Anschluss fällt der Arzt die Therapieentscheidung. Zudem erstellt der Arzt für den Patienten einen individuellena Medikationsplan und basierend darauf das Rezept für medizinisches Cannabis.

Da es sich um ein BTM-Rezept handelt und die Cannabis-Therapie durchgehend ärztlich begleitet werden muss, entstehen während der laufenden Therapie zusätzliche Kosten für Videosprechstunden, bzw. Folgetermine beim Arzt, oder für die Ausstellung von Folgerezepten. Folgerezepte werden im Rahmen des Therapiegesprächs ausgestellt. 

 

Inhaltsstoffe von medizinischem Cannabis

Cannabinoide

Cannabinoide sind die wichtigsten Wirkstoffe in Cannabis und kommen hauptsächlich in der weiblichen Hanfplanze vor. Bisher konnten über 120 verschiedene Cannabinoide identifiziert werden. Die Cannabinoide, die am meisten auf ihren medizinischen Nutzen hin untersucht wurden, sind THC und CBD. Cannabissorten unterscheiden sich in ihrem THC- und CBD-Gehalt und Verhältnis. Der therapeutische Nutzen variiert je nach Biologie der Patienten und Cannabissorten. Bei der Erforschung der Cannabinoide wurde das Endocannabinoid-System entdeckt

THC

Delta-9-Tetrahydrocannabinol (THC) ist das am häufigsten vorkommende Cannabinoid in den meisten Cannabissorten und ist für die psychoaktive Wirkung von Cannabis verantwortlich. Studien deuten darauf hin, dass THC eine schmerzlindernde, entzündungshemmende, appetitsteigernde und krampflösende Eigenschaften haben kann. THC wird häufig zur Linderung von Schmerzen und Übelkeit, zur Verringerung von Spastizität sowie zur Steigerung des Appetits eingesetzt. THC ist auch verantwortlich für die euphorische oder psychoaktiven Wirkungen von Cannabis.

Terpene

Terpene sind eine Gruppe chemischer stark heterogener Verbindungen, die in zahlreichen Pflanzen vorkommen. Wissenschaftler haben ca. 150 verschiedene Terpene entdeckt. Terpene befinden sich in denselben Drüsen der Hanfpflanze, die auch Cannabinoide wie THC und CBD produzieren. Sie verleihen den verschiedenen Cannabissorten einen typischen Geruch und Geschmack. Terpene können eine eigene Wirkung auf den Körper haben sowie mit Cannabinoiden interagieren und so für die Eigenschaften der verschiedenen Cannabissorten sorgen. Erklärt wird dieser Mechanismus durch den Entourage-Effekt.

CBD

Cannabinol (CBD) ist eines von über 100 verschiedenen Cannabinoiden, die in der Hanfpflanze vorkommen. Im Gegensatz zu THC hat CBD keine berauschende Wirkung. Beide Cannabinoide wirken über das sogenannte Endocannabinoid-System im Körper. CBD kann eine entzündungs­hemmende, schmerzlindernde Wirkung haben, das Schmerzempfinden verbessern sowie eine beruhigende und angstlösende Wirkung haben.

* Die Therapieentscheidung wird durch kooperierende Ärzte im Erstgespräch getroffen. Eine Fernbehandlung ist nicht in jedem Fall möglich. Voraussetzungen sind die Einhaltung anerkannter fachlicher Standards im Sinne des § 630a BGB (unter Einbezug der naturwissenschaftlichen Erkenntnisse, der ärztlichen Erfahrung, die zu der Erreichung des ärztlichen Behandlungsziels erforderlich ist und sich in der Erprobung bewährt hat) sowie die Feststellung, dass abhängig vom Krankheitsbild kein persönlicher Kontakt zwischen Arzt und Patient erforderlich ist.