Cannabis-Therapie bei Depression

Anhaltende Stimmungstiefs, negative Gedanken und der Verlust an Freude können die Lebensqualität erheblich vermindern. Eine Cannabis-Therapie bei Depression kann eine nützliche Ergänzung sein, um die Lebensqualität zu verbessern und den Einsatz herkömmlicher Antidepressiva zu verringern.

Medizinisches Cannabis bei Depression Cannabinoide als Therapieergänzung

Cannabinoide können eine Transmitterstörung im Gehirn positiv beeinflussen und die Symptome einer depressiven Erkrankung lindern.

Die Cannabisforschung führte zur Entdeckung körpereigener Cannabinoide (Endocannabinoide). Weitere Forschungen haben die Verbindung zwischen Transmittersystemen und Endocannabionidsystemen des Körpers aufgedeckt. Störungen der Transmittersysteme können zu Symptomen psychischer Erkrankungen führen.

Eine Cannabis-Therapie bei Depression kann hier vielversprechend ansetzen, da sie die Botenstoffe günstig beeinflussen kann.

Cannabismedizin kann eine nützliche Ergänzung zu anderen Behandlungen sein und weist oft weniger Nebenwirkungen als herkömmliche Antidepressiva auf.

Gerne prüfen unsere kooperierenden Ärztinnen und Ärzte, ob eine Therapie mit medizinischem Cannabis für Sie in Frage kommen kann und führen eine individuelle Anamnese durch.

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Symptome, Diagnostik und Ursachen

Anhaltende Stimmungstiefs und/oder der Verlust an Freude sind die Hauptsymptome einer Depression. Gerät die Regulierung der Gefühle derart aus dem Gleichgewicht, bringt dies erhebliche Einschränkungen für die Betroffenen und deren Umfeld mit sich. Müdigkeit, Loslösung vom eigenen Körper, negative Gedanken wie Hoffnungs- oder Wertlosigkeit, Konzentrationsschwierigkeiten, Schlafstörungen und Appetitlosigkeit schränken nicht nur die Teilhabe am sozialen Leben erheblich ein, sondern können auch zu einer akuten Selbstgefährdung führen.

Um von einer von einer Depression oder einer depressiven Episode sprechen zu können, müssen die Symptome mindestens zwei Wochen anhalten. Die Diagnose wird durch einen Arzt erstellt. Umfangreiche psychische Befunderhebungen sowie internistischen und neurologische Untersuchungen sind nötig, um die Krankheit zu bestimmen und andere körperliche Ursachen auszuschließen.

Meist ist die Ursache einer Depression eine Kombination aus genetischen, psychosozialen und neurobiologischen Faktoren. Eine Störung der Botenstoffe im Gehirn ist dabei das Kennzeichen der meisten depressiven Erkrankungen. Daneben spielt vermutlich die körpereigene Fähigkeit der Stressregulierung der betroffenen Personen eine wichtige Rolle für die Ursachen einer depressiven Erkrankung.
Depressionen werden in der Regel mit verschiedenen Therapien behandelt, z. B. mit Psychotherapie, medikamentöser Behandlung und therapeutischen Eingriffen. Antidepressiva sind die häufigsten eingesetzten Medikamente zur Behandlung von Depressionen. Einfache Maßnahmen wie Bewegung, bessere Schlafhygiene und Selbsthilfe können ebenso helfen, die Symptome zu lindern und die Lebensqualität zu verbessern.
Die Cannabisforschung führte zur Entdeckung der Endocannabinoide. Tiefgehende Untersuchungen haben die Verbindung zwischen Transmittersystemen (Systeme der Botenstoffe) und dem Endocannabinoidsystem des Körpers aufgedeckt. Störungen der Transmittersysteme können zu Symptomen psychischer Erkrankungen führen.
Eine vorteilhafte Beeinflussung der Botenstoffe durch medizinisches Cannabis kann Krankheitssymptome lindern und die Lebensqualität verbessern.
Cannabismedizin kann daher eine nützliche Ergänzung zu anderen Behandlungen sein und weist oft weniger Nebenwirkungen als herkömmliche Antidepressiva auf.

Medizinisches Cannabis Cannabinoid-Therapie

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* Die Therapieentscheidung wird durch kooperierende Ärzte im Erstgespräch getroffen. Eine Fernbehandlung ist nicht in jedem Fall möglich. Voraussetzungen sind die Einhaltung anerkannter fachlicher Standards im Sinne des § 630a BGB (unter Einbezug der naturwissenschaftlichen Erkenntnisse, der ärztlichen Erfahrung, die zu der Erreichung des ärztlichen Behandlungsziels erforderlich ist und sich in der Erprobung bewährt hat) sowie die Feststellung, dass abhängig vom Krankheitsbild kein persönlicher Kontakt zwischen Arzt und Patient erforderlich ist.